Ostereier: Muss das sein? – Tradition, Moral, Verantwortung

8 Gedanken zu „Ostereier: Muss das sein? – Tradition, Moral, Verantwortung“

  1. Einz ist sicher: du zwingst uns zum Nachdenken. Und das ist gut so!
    Ich persönlich bin mit Traditionen groß geworden und habe versucht diese weiter zugeben. Für mich ist dass wichtig!
    Früher habem Menschen und Tiere zusammen gelebt und einander respektiert.
    Jeder hatte edwas von der anderen.
    Natürlich bin ich kein Freund von der Massentierhaltung und kann ich dich verstehen wenn du meinst, keine Tier wird wegen meine Nahrung getötet.
    Aber als 90 % Vegetarier esse ich ab und zu ein Ei oder ein Würstchen mit die Hoffnung, die waren von glückliche Tiere!

  2. Massentierhaltung ist schrecklich. Aber eigene Hühner zu halten ist relativ einfach und ergiebig. Und ich sehe es nicht als Ausbeutung, sondern als Symbiose. Auch wenn Hühner frei auf dem Grundstück rumlaufen dürfen, bleiben sie gerne bei ihren „Besitzern“, mit denen sie übrigens gerne interagieren. Tierprodukte und Tiere zu essen ist nicht reine Tradition. Auch unsere Vorfahren haben bestimmt nicht grundlos Tiere mit höherem Futterverbrauch gehalten, sondern nur, weil sich das über Generationen hinweg langfristig als notwendig für die Gesundheit ihrer Nachkommen erwiesen hat. Wer selbst seine Nahrung produziert, versteht die natürlichen Kreisläufe und respektiert sie. Nachhaltiger Tierkonsum ist möglich, wenn wie früher jedes Teil des Tiere verwendet würde inkl. Blut, Knochen, Innereien, Füße. Viele Grüße von jemandem, der 10 vegetarisch-veganen Jahren städtisches Leben hinter sich hat und erst im

    1. Hallo Ludwina,
      danke für deinen Kommentar!
      Ich sehe auch einen Unterschied zwischen der Massentierhaltung und dem Halten von ein paar Hühnern – auch wenn ich mir zu letzterem noch keine finale Meinung gebildet habe. Wenn ich ein Huhn halte, weil ich es mag und ihm auch etwas geben möchte, damit wir beide etwas davon haben (so wie ich es vielleicht bei Hund und Katze tue), dann möchte ich es sicher nicht töten oder essen. Ich finde es auch super, wenn ich die Möglichkeit habe, meine Nahrung selbst zu produzieren. Diese Nahrung bestünde dann allerdings nicht aus Tieren, sondern Pflanzen. Ich, und das ist meine persönliche Empfindung, möchte nichts „produzieren“, das fühlt und Emotionen hat und im Endeffekt nur dem Zweck dient, dass ich es esse – solange ich es nicht zum Überleben brauche.
      Aber ja, ich sehe die Haltung auf dem eigenen kleinen Hof nicht als das große Problem, sondern die schwerwiegendere Massentierhaltung, aus der der Großteil der tierischen Produkte im Supermarkt kommt. Für diese sollte zunächst ein Bewusstsein geschaffen werden, denke ich.
      Viele Grüße
      Alex

  3. Hallo, das schreibst Du genau richtig. Gilt aber auch für andere! „Ich kann frei entscheiden, welche Lebensmittel ich kaufe und welche Speisen ich in meinem Haushalt zubereite“. Denk mal darüber nach, bevor hier verurteilt wird. MfG Hartmut

    1. Hallo Hartmut,
      ich bin nicht sicher, ob ich dich richtig verstehe. Ich schreibe aus meiner Perspektive und betone, dass ich die Frage „Müssen Ostereier sein?“ für mich persönlich verneine. Ich verurteile nicht, aber weise darauf hin, dass es – wenn wir uns die aktuellen Umstände anschauen – nicht mehr nur darum gehen kann, ob wir etwas gerne möchten, sondern mit unseren Entscheidungen auch Verantwortung tragen. Wenn sich jemand aus traditionellen oder anderen Gründen dennoch für tierische Produkte entscheidet, dann muss ich das akzeptieren, ganz klar.
      Wenn ich etwas falsch verstanden habe, klär mich gerne auf 🙂
      Liebe Grüße
      Alex

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